Auftakttreffen des Referenzschulnetzwerks "Ganztägig lernen" 2017 - 2018

Ganztagsschulen sind Lern- und Lebensorte für Kinder und Jugendliche. Als lernende Organisation stehen sie auch selbst vor der dauerhaften Herausforderung, sich immer weiterzuentwickeln. Dafür lohnt es sich, einen Blick auf andere Ganztagsschulen zu werfen, um gelungene Lösungswege abzugucken oder gemeinsam neue Wege zu gehen.

 

Am 11. September 2017 startete mit einer anderthalbtägigen Auftaktveranstaltung in Bad Segeberg das neue Referenzschulnetzwerk „Ganztägig lernen“ 2017 – 2018. Sieglinde Huszak, stellvertretende Abteilungsleiterin des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur, und Dr. Heike Kahl, Geschäftsführerin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, überreichten den 24 ausgewählten Ganztagsschulen die Auszeichnung als Referenzschule „Ganztägig lernen“ 2017 - 2018.

 

 

"Referenzschulen sind ein ganz besonderer Motor für Schulentwicklung.“, so Sieglinde Huszak im Eröffnungsgespräch. „Sie arbeiten intensiv an ihrem eigenen Profil und sie vernetzen sich untereinander, um sich gemeinsam weiterzuentwickeln."

 

 

Ricardo Grams, Leiter der Serviceagentur „Ganztägig lernen“ Schleswig-Holstein, führte im Anschluss an die Auszeichnung in die Arbeit des Referenzschulnetzwerks ein. Im aktuellen Referenzschulnetzwerk „Ganztägig lernen“ 2017-18 arbeiten 24 Ganztagsschulen auf gemeinsamen Netzwerktreffen und in drei Projektgruppen mit jeweils 8 Schulen. Die Schulteams entwickeln und bearbeiten im Netzwerk und an ihrer Schule bis Ende 2018 ein konkretes Projektvorhaben und setzen dieses um. Gleichzeitig präsentierten die Referenzschulen das Besondere ihrer Arbeit auf Flyern und der Website der Serviceagentur „Ganztägig lernen“ und stehen Schulen außerhalb des Netzwerkes für Fortbildungen und Hospitationen zur Verfügung.

 

 

Robert Kötter, Mitbegründer der Agentur Work-Life-Romance, stellte in einem einstündigen Vortrag zum Thema Design Thinking einen ganzen Koffer voller mindsetting-Variationen vor. Beispielhaft und praxisnah vermittelte er den Teilnehmenden Methoden, die auch bei der Entwicklung neuer Vorhaben in der Schule angewendet werden können.

Nach dem öffentlichen Teil der Veranstaltung begann die Arbeit in den Projektgruppen, die am zweiten Tag fortgesetzt wurde: In insgesamt drei Arbeitsphasen legten die Schulteams gemeinsam die Grundsteine für die Zusammenarbeit und schärften ihre Projektvorhaben, mit denen Sie sich für die Arbeit im Netzwerk beworben hatten.

 

 

 

Zur Pressemitteilung auf dem Landesportal gelangen Sie hier.

Eine Auflistung der beteiligten Schulen finden Sie hier.

Die ausführliche Ausschreibung für die Bewerbung als Referenzschule finden Sie hier.

Bewerbungsschluss war der 12.06.2017. Die Auswahl der Schulen erfolgte durch eine Jury.

 

Alle Fotos von Jörg Asmus-Wieben.