Willkommen in Schleswig-Holstein

Die Serviceagentur "Ganztägig lernen" begrüßt Sie herzlich auf dieser Seite.

Wir informieren Sie hier regelmäßig über Themen und aktuelle Termine rund um das Thema Ganztagsschule.

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Aktuelles

Geschwister-Prenski-Schule aus Lübeck "Schule des Jahres Schleswig-Holstein 2014"

Die Geschwister-Prenski-Schule aus Lübeck wurde am 16. Juni bei der Preisverleihung im Kieler Landeshaus als "Schule des Jahres Schleswig-Holstein 2014" geehrt. Initiiert wurde die Bewerbung zum Schulpreis maßgeblich von der Schüler/-innenvertretung - unterstützt von der Schulleitung und den Verbindungslehrkräften.

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Mit forschendem Lernen Kompetenzen fördern – wie Lernen spannend und lebensnah wird

*** Die Veranstaltung ist abgesagt ***
Formeln auswendig lernen, still sitzen und Wissen konsumieren. Das weckt keinen Forschergeist! Forschendes Lernen beginnt mit Fragen, die mitten aus dem Alltag der Kinder und Jugendlichen kommen: Welche Farbe hat Wasser? Wie teuer ist der Wald? Was bedeutet Heimat? Wie schießt man den perfekten Freistoß? Forschendes Lernen knüpft an die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen an und kann überall stattfinden – in der U-Bahn, im Museum, auf dem Sportplatz.

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Die Stärken der Kinder finden

Die Anne-Frank-Schule Bargteheide ist „eine Schule für alle Kinder“. Als Gemeinschaftsschule nimmt sie nicht nur Schüler mit unterschiedlichen Grundschulempfehlungen auf, sondern auch Förderkinder und Hochbegabte. Jeder Schüler soll seine Stärken erkennen und eine positive Selbsteinschätzung entwickeln – mit Erfolg: 65 Prozent schaffen einen höheren Abschluss als von der Grundschule prognostiziert. Das Konzept wurde mit dem Deutschen Schulpreis 2013 belohnt.

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6. landesweite Fachtagung „Bildungslandschaften zwischen den Meeren – Beteiligungskultur entwickeln!“

Am 02. April 2014 fand unsere 6. landesweite Fachtagung zum Thema „Bildungslandschaften zwischen den Meeren – Beteiligungskultur entwickeln!“ statt.

Eine Reportage von Antje Hachenberg

Aus voller Kehle schmettern sie englische Kinderlieder – denn dabei spüren Anna, Driton und Cerim die Aufregung vor ihrem großen Auftritt nicht so sehr. Die Viertklässler von der Fehrs-Schule in Itzehoe sind auf dem Weg nach Kiel. Als junge Autoren angekündigt, werden sie bei der 6. Fachtagung „Bildungslandschaften zwischen den Meeren – Beteiligungskultur entwickeln“ ihre eigenen Texte vortragen. Rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden im Hans-Hansen-Saal im Haus des Sports für die drei Beiträge zum Buchprojekt „Was ist Heimat?“ die Ohren spitzen.

Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Vertreterinnen und Vertreter der Kommunalpolitik und -verwaltung, der Jugendhilfe, Schulen und Kindertageseinrichtungen, der Vereine und Verbände und weitere Interessierte sind der Einladung zur Fachtagung am 2. April in die Landeshauptstadt gefolgt, um neue Impulse für die Entwicklung lokaler Bildungslandschaften in Schleswig-Holstein zu diskutieren.

Dazu hatten das Sozialministerium, das Bildungsministerium, die kommunalen Landesverbände, die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung und die Serviceagentur „Ganztägig lernen“ eingeladen.

„Was machen Sie denn hier?“, fragen die Itzehoer Schüler bei Soundcheck und Sitzprobe auf der Bühne ganz unbefangen die blonde Frau im blauen Hosenanzug.

„Ungefähr das Gleiche wir ihr – ich soll den Fachleuten im Publikum was erzählen. Und ich will ihnen sagen, wie toll ich finde, wofür sie sich einsetzen“, antwortet Sozialministerin Kristin Alheit und geht dabei auch körperlich mit den Kindern  auf Augenhöhe.

Ministerin Alheit im Gespräch mit Anna, Cerim und Driton der Fehrs-Schule Itzehoe

Sie sei stolz, den Aufbau der Bildungslandschaften zu unterstützen, sagt sie wenig später in ihrem offiziellen Grußwort:

„Wenn sich alle zusammen tun und das Gleiche wollen, dann bewegt sich auch was.“

Als Plattformen der Mitwirkung sollten lokale Bildungslandschaften dienen: Insbesondere Kinder und Jugendliche seien nicht nur unter demografischen, sondern auch unter demokratischen Gesichtspunkten wichtige Akteure im Sozialraum. Dabei  zielt sie auf den inhaltlichen Schwerpunkt des Fachtages ab - die Beteiligungskultur.

„Aktive Beteiligung zu gestalten ist für das Wachsen von Bildungslandschaften der Schlüssel zum Erfolg – und die größte Herausforderung“, greift Tanja Klockmann  von der Serviceagentur „Ganztägig lernen“ das Thema auf. Immer wieder gelte es zu klären: wer muss wann für was und vor allem wie beteiligt werden.

Marc Ziertmann, stellvertretender Geschäftsführer des Städteverbandes Schleswig-Holstein

Marc Ziertmann, stellvertretender Geschäftsführer des Städteverbandes Schleswig-Holstein, ergänzt aus Sicht der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Landesverbände:

„Mit Bildungsinfrastruktur wie Schulen, Sportstätten, Volkshochschulen und Büchereien bieten die Kommunen nicht nur gute Voraussetzungen für den Schulerfolg, sondern auch für die Persönlichkeitsentwicklung.“

Jungautor Driton hat es genauso für sich erfahren: „Ich finde es gut, dass ich einen Text für ein Buch schreiben durfte und den heute hier vortragen kann.“

 

Erik Flügge, Geschäftsführer der Squirrel and Nuts GmbH

Dass in der Beteiligungskultur vor Ort die „kommunale Kommunikation der Zukunft“ längst begonnen hat, arbeitet der Impulsvortrag von Erik Flügge eindrucksvoll heraus.

Unter dem Titel „Von Social Media lernenmacht der Experte für Jugendbeteiligung und Bürgerbeteiligungsprozesse und Geschäftsführer der Squirrel and Nuts GmbH, Köln, klar, dass sich Partizipation heutzutage nicht nur, aber auch jenseits von gedruckten Einladungen, Plakaten und Fragebogenaktionen abspielt. „Und gucken Sie zwischendurch ruhig mal auf Ihr Smartphone“, ermuntert er die Zuhörenden, sich schon während des Vortrags von eingeübten Gepflogenheiten zu lösen. Für die Kommunikation in sozialen Netzwerken brauche es völlig andere Vorstellungsansätze: „Weil wir aber meistens unter uns reden, kriegen wir das andere gar nicht mit.“

Bejammern, bedauern? Dass Fernsehen, Medien und Internet wichtiger seien als der Einfluss der Familie, sei einfach Realität, so Flügge, und keinesfalls ein pubertäres Zwischenspiel: „Genauso wenig, wie Sie ab einem gewissen Alter den Fernseher rauswerfen, werden die Jugendlichen aufhören soziale Netzwerke zu nutzen.“ Allerdings müsse man wissen, dass diese nicht der Informationsbeschaffung dienten, sondern dem Gespräch: „Wir müssen damit so kommunizieren, als stünden wir im Jugendhaus.“ Und wer mit dem Internet nicht schaffe, signifikant andere Zielgruppen zu erreichen, könne es schlicht lassen.

„Einfach mal die Stadt retten“ überschreibt Flügge seine Social Media-Geschichte aus dem überfluteten Passau:

„Die Webseite mit der Nummer vom Bürgertelefon hat keiner angeklickt, die Notfallrufnummer in der Zeitung konnte niemand lesen, weil die  während des Hochwassers nicht ausgetragen wurde – aber über eine private Facebook-Gruppe sind 300 Helfer auf den Marktplatz gekommen.“ Eindrucksvoll auch die Geschichte von der kontrovers diskutierten „Schnitzelgrube“ für das Jugendhaus Biberach: Ein stufenweise angelegter Beteiligungsprozess mit „Zwangskontexten“, einer 800 Mitglieder starken Facebook-Gruppe („Fügt alle eure Freunde hinzu!“) und schließlich ein persönliches Gespräch mit dem Bürgermeister setzte das mit Schaumstoffschnitzeln gefüllte Areal zum Abhängen durch. „Das geht übrigens in kleinen Fragestellungen ganz genauso, da muss nicht viel Geld mit verbunden sein“, ermuntert Flügge. Warum also nicht einen Online-Elternabend veranstalten und damit auch für Eltern ansprechbar sein, die keine E-Mails mehr lesen?

In seinem anschließenden Workshop zu "Social Media in der Praxis“ bestätigt eine Mitarbeiterin aus der offenen Jugendarbeit gute Erfahrungen mit „Whats App“: „Den Gruppenplan in unserer Einrichtung kann ich von der Wand abnehmen!“

 

Auf das gemeinsame Lernen im Prozess heben Maja Hornberger und Tanja Klockmann von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in einem weiteren Workshop ab.

Früher oder später komme Qualitätsentwicklung in jeder Bildungslandschaft auf den Tisch, stellt Hornberger heraus. Das Erkennen der unterschiedlichen Prozessphasen, die Definition von Rahmen, Standards und  Kriterien, aber auch Transparenz, Einigkeit und ein klarer Bezug zu den gemeinsam vereinbarten Zielen spiele eine Rolle.

 

„Gute Praxis stellt sich vor“ im Workshop mit Vanessa Alich als Koordinatorin der Bildungslandschaft Mittelangeln sowie den Bürgermeistern Matthias Bonse (Wahlstedt) und Wilfried Bockholt (Niebüll).

Diese Modellkommnunen werden vom Programm „Bildungslandschaften zwischen den Meeren“ unterstützt und begleitet. Sie berichten den Teilnehmern von ihren Erfahrungen vor Ort, ehrlich und ungeschönt: Reale Herausforderungen gehören dazu, Akteure müssen sich ihnen stellen, um sie konkret zu lösen - diese Botschaft kommt an.

 

„Jugend bewegt Lauenburg: So stellen WIR uns das vor“ lautet das bewusst selbstbewusst formulierte Thema des vierten Workshops.

Die Aussagen der vier jugendlichen Referenten aus Lauenburg, Marie Betge, Elena Smirnova, Marius Thiedemann und Lilli Werninghaus, lassen keinen Zweifel an ihrem Engagement: „Dass der Computerraum in der Schule geöffnet wird, haben wir noch nicht geschafft – aber wir haben es wenigstens versucht. Vielleicht setzen wir das dann in der Oberschule durch!“ Überhaupt: „In der Schule kommt die Gesamtbeteiligung noch zu kurz.“

Weil sie sich für die Interessen ihrer Altersgruppe einsetzen, brumme es auch im Lauenburger JuZ, während anderswo die älteren Jugendlichen wegblieben: „Nach 18 Uhr sind alle unter zwölf bei uns raus. Keiner von den Älteren will doch dann noch seine kleinen Geschwister an den Hacken haben!“

Es gehe darum, wirklich ernst genommen zu werden – dann mache man einfach gern mit, trotz anderer Hobbies und vieler Freunde.

Beteiligung müsse nicht immer Beirat bedeuten und habe auch nicht zwangsläufig mit viel Zeit zu tun. Die Hauptsache sei: „Das darf kein Pseudo-Ding sein!“

Während die Fachtagung mit zusammenfassenden Worten von Maren Wichmann von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, Trägerin des Programms „Bildungslandschaften zwischen den Meeren 3.0 – Beteiligungskultur entwickeln!“, ausklingt, lassen sich die jungen Itzehoer Gäste bei der Erkundung der Landeshauptstadt ihr Honorar schmecken: einen Eisbecher. Mit gestärktem Selbstbewusstsein treten sie die Heimreise in den Kreis Steinburg an: „Mach‘ doch den Autopiloten an“, empfiehlt Cerim dem Fahrer.

 

(von Antje Hachenberg/ ahb)

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Kultur.Forscher!-Schulen in Schleswig-Holstein

Den Blick weiten und Alltägliches mit anderen Augen sehen – das macht Ästhetische Forschung aus. Verschiedene Methoden und künstlerische Strategien helfen dabei, neue und oft auch ungewohnte Perspektiven einzunehmen.
 
Nun können auch weiterführende Ganztagsschulen aus Schleswig-Holstein das forschende Lernen in Kunst und Kultur in Zusammenarbeit mit außerschulischen Kooperationspartnern erproben und erlernen.
 

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5. Transferforum am 16. Mai 2014 in Potsdam

Ankündigung des 5. Transferforums
zum Thema „Qualitätsentwicklung – wie geht’s zur guten Ganztagsschule?“

Immer mehr Schulen in Deutschland sind Ganztagsschulen – doch keine ist wie die andere. Neben unterschiedlichen Ganztagsformen gibt es zahlreiche Möglichkeiten, den Schulalltag zu rhythmisieren, mit Partnern zusammenzuarbeiten und das gemeinsame Lernen zu gestalten. Qualitätsrahmen in den Ländern und eine Vielzahl an Publikationen bieten Ganztagsschulen Orientierung bei ihrer Qualitätsentwicklung.

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Aktualisierte Handreichung

Die Handreichung zur Gestaltung von Verträgen im Rahmen von Ganztagsschulen und Betreuungsangeboten an Schulen in Schleswig-Holstein wurde aktualisiert.

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Bildungslandschaften zwischen den Meeren 3.0 – Beteiligungskultur entwickeln!

Bildungslandschaften zwischen den Meeren 3.0 – Beteiligungskultur entwickeln!

Die Gemeinde Tarp sowie die Städte Glinde und Wahlstedt wurden durch den Programmbeirat als neue Modellkommunen für das Programm „Bildungslandschaften zwischen den Meeren 3.0 – Beteiligungskultur entwicklen!“ ausgewählt.

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Deutscher Schulpreis geht an Anne-Frank-Schule Bargteheide

Deutscher Schulpreis geht an Anne-Frank-Schule Bargteheide

Kiel, 4. Juni 2013 ‒ Die Anne-Frank-Schule Bargteheide ist Schule des Jahres 2013. Bundeskanzlerin Angela Merkel überreichte die Auszeichnung am Montag bei der Verleihung des Deutschen Schulpreises 2013 in Berlin. Herzlichen Glückwunsch!

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Auftakt der Referenzschulen "Ganztägig lernen" Schleswig-Holstein 2013/14

Auftakt Referenzschulen 2013/14

23 Schulen sind bei der Auftaktveranstaltung am 6. Mai 2013 für das neue Referenzschulnetzwerk "Ganztägig lernen" Schleswig-Holstein durch Staatssekretär Loßack im Schleswig-Holsteinischen Landtag ausgezeichnet worden.

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