Fortbildungsreihe „Schulräume für die Zukunft – Gestaltungsperspektiven für die ganztägige Bildung” Teil 4: Beispiele aus der Praxis: Neubau und Doppelnutzung von Räumen – von der Idee zum Konzept zur Umsetzung

Ganztagsschule ist nicht mehr nur ein Ort zum Lernen, sondern auch Lebensort von Kindern und Jugendlichen. Wohlfühlen, lernen, chillen, sich zurückziehen können, toben, mit anderen gemeinsam etwas tun und essen: dafür sind ganztägig nutzbare Lern- und Lebensräume nötig. Räume im Ganztag, also Rückzugs- und Erholungsräume einerseits und Spiel-, Bewegungs- und Kommunikationsmöglichkeiten andererseits, nehmen eine wichtige Funktion zum Wohlfühlen ein.

Gleichzeitig erfordern neue Lehr- und Lernformen und komplexe Lernarrangements für individualisiertes, differenziertes und personalisiertes Lernen, inklusive Schule aber auch die Digitalisierungsoffensive veränderte vielfältige Raumkonzepte.

  • Wie lässt sich Ganztagsschule zu einem zukunftsfähigen Lern- und Lebensraum umgestalten?
  • Wie muss ein Raumkonzept aussehen, das den Anforderungen an Ganztagsschule gerecht wird?
  • Wie kann die Erkenntnis, dass das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen eine wesentliche Voraussetzung für ihren Bildungserfolg ist, in neue Raumkonzepte einfließen?
  • Wie sehen Beteiligungsprozesse aus?

 

Mit Blick auf die Schnittstellen zwischen Pädagogik und Architektur zeigt die Fortbildung Wege und Möglichkeiten sowie Tipps und Tricks auf, die bei der Planung des Raumkonzeptes bedacht werden müssen, sei es bei einer Sanierung, einem Erweiterungs- oder gar einem Neubau.

 

Einen Neubau präsentiert Frau Silke Cleve, Schulleiterin der Heinrich-Heine-Gemeinschaftsschule mit Oberstufe. Sie hat von Beginn an die Entwicklung und den Bau ihrer Schule begleitet. Sie vermittelt wichtige Erfahrungen rund um die Gesetze, den Notwendigkeiten und Belastungen während einer Bauphase.

 

Ohne Neubau musste die Johannes-Schwennesen-Schule eine räumliche Lösung für die Raumknappheit im Nachmittagsbereich finden. Auslöser sind die steigenden Anmeldezahlen an der Schule und im Offenen Ganztag.

Gemeinsam mit der Lehrerschaft hat das pädagogische Team der Schule die Bedürfnisse erörtert. Das Kollegium hat sich daraufhin auf dem Weg gemacht und das Raumkonzept der Schule von Grund auf verändert. Die Schule stellt die Veränderungen vor und den Weg dorthin.

 

In einer anschließenden Arbeitsphase haben Sie Gelegenheit, im Schulteam an Ihren konkreten Fragen zu arbeiten. Dabei können Sie sich den fachlichen Rat der drei Expertinnen einholen.

 

Die Anmeldung von mindestens zwei Personen, wie beispielsweise Schulleitung und Ganztagskoordination, ist Teilnahmevoraussetzung (gern auch als Trio bestehend aus Schulleitung, Ganztagskoordination und Träger).

Referentinnen

Silke Cleve, Schulleiterin der Heinrich Heine Schule Büdelsdorf

Janina Widuwilt, Schulleiterin Johannes-Schwennesen-Schule Tornesch

Anmeldungen geschlossen für diese Veranstaltung

Datum
29.10.19 12:00 - 16:00
Ort
Heinrich-Heine-Schule
Neue Dorfstraße 67, 24782 Büdelsdorf
Partnerveranstaltung
Nein